Shar Pei
Rüde
geboren: 22.06.2018
Fremde: misstrauisch
Kinder: Nein
Rüden: nach Sympathie
Hündinnen: nach Sympathie
Gerry, der schwarze Shar-Pei kam als Abgabe zu uns ins Tierheim.
Seine vorherigen Besitzer haben viele seiner rassetypischen Eigenschaften wohl falsch eingeschätzt und versuchten ihm mit zu viel Druck einige Dinge aufzuzwingen.
Hierauf reagieren Shar-Peis meist mit Gegendruck bzw. ungehalten.
Rassekenner werden wissen, dass es sich beim Shar Pei um eine äußerst eigenständige Rasse handelt, die so einige andere Regeln haben wie ein normaler Familienhund:
-Er braucht Zeit fremden Menschen und Dingen gegenüber Vertrauen aufzubauen.
-Er ist ein Aufpasser, was man bei Besuch zuhause nicht außer Acht lassen darf!
-Er ist dickköpfig, keine Schmusebacke, außer er entscheidet, dass jetzt die Zeit dafür ist.
-Er kann schon aufmüpfig werden, wenn er seinen Willen nicht bekommt.
Man sollte hier trotz allem Einfühlungsvermögen sehr konsequent sein.
Das Tierheim verursacht extrem viel Stress für Gerry, was sich bei ihm deutlich durch die Sabberfäden zeigt.
Ob Gerry tauglich zum Zweithund wäre, konnten wir daher hier noch nicht testen.
Viele Hunde können jedoch das ernste Auftreten und die verringerte Mimik eines Shar-Peis nur sehr schlecht deuten, was meist direkt zu einer Kommunikationshürde führt.
Gerry ist in vielen Dingen äußert sensibel, daher suchen wir Menschen, die neben Hundeerfahrung (bestenfalls Rasseerfahrung) viel Zeit zum Kennenlernen mitbringen.
Ein entspannter und ruhiger Haushalt, eine Wohnung oder Haus nicht direkt in einer Innenstadt wäre sicherlich besser für ihn.
Gerry hat im vorherigen Zuhause zwar mit Kindern zusammengelebt (Teenager), jedoch wäre ein kinderloser Haushalt hier passender.
Der Besuch einer Hundeschule ist mit Gerry empfehlenswert, da hier einige Dinge in der Sozialisierung besser aufgebaut werden müssten.
Laut Vorbesitzer kann Gerry einige Stunde allein Zuhause bleiben.

